Ausflug zum Schloss Nymphenburg

Diese Woche meinte es das Wetter noch einmal besonders gut mit uns. Wir genossen in der Stadt um die 25 °C mit purem Sonnenschein. Noch einmal Vitamin D tanken und von morgens bis abends draußen sein. Herrlich! Wie den ganzen Sommer über erfreute ich mich einfach an meiner (Eltern-)Zeit mit meinem Kind und daran, in den Tag hineinzuleben ohne irgendwelche Verpflichtungen.

 

Schon ewig war ich nicht mehr am Schloss Nymphenburg, weshalb nicht einfach den Sonnentag nutzen und einen Ausflug dorthin unternehmen? Gegen Mittag zogen wir los, bepackt mit Verpflegung für unterwegs. Wie immer fuhren wir mit den Öffentlichen, allerdings zog sich das in die Länge. Wir mussten Tram, U-Bahn, S-Bahn und Bus fahren, für mein Kind ist das immer die spannenste Variante, viel besser als Auto oder Fahrrad. Wobei man doch im Fahrradanhänger sooo wunderbar schlafen kann ;-) Es dauerte also eine ganze Stunde, bis wir am Schloss ankamen. Wir suchten uns am Springbrunnen eine Bank und verspeisten unser Mittagessen.

 

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Danach ging’s direkt in den Schlossgarten, das Kind tobte sich aus, ich konnte fotografieren (wenn auch nur mit der Handy-Kamera) und alle waren glücklich. Sogar die Hofgänse, die watschelten im Entenmarsch über den Weg vom Gras ins Wasser und zurück. Mit Kind auf den Schultern spazierten wir durch den großen Park und in die dazugehörige Waldfläche hinein zur bis dato mir völlig unbekannten Pagodenburg, vorbei an einem See mit Enten und Schwäne.

 

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Ich malte mir darunter dem Namen entsprechend ein Schlösschen im asiatischen Stil aus und tatsächlich war es das auch, zumindest von innen. Der nette Herr ließ uns auch ohne Eintrittskarte rein. Auf dem Rückweg kehrten wir noch ins Plamenhaus auf Kuchen und Eis ein und das Kind amüsierte sich am Springbrunnen und nach vier Stunden traten wir den Heimweg an, was er mit einem “für immer hierbleiben” kommentierte. Ein rundum gelungener Ausflug und unter der Woche wesentlich entspannter als am Wochenende.