Dänemark – Die erste Reise mit Kleinkind

Nach dem 1. Geburtstag unseres Sohnes unternahmen wir unsere erste Reise zu dritt. Ganz schön aufregend. Natürlich hatten wir uns viel zu viel vorgenommen.

 

Halt. Wir? Ich! Über das Reiseziel waren wir uns zumindest beide einig. Klassisch Dänemark sollte es werden, und zwar mit dem Wohnmobil.

Route geplant, wie ich es nicht anders gewohnt war und einiges im Reiseführer markiert, was wir ganz unbedingt alles sehen müssen. Nun ja, schon nach dem ersten Tag kürzten wir die Route auf über die Hälfte der Strecke. Hinterher ist man immer schlauer. Grundsätzlich ist das Reisen im Wohnmobil mit einem Kleinkind eine schöne Sache. Wir teilten uns das Bett, aßen immer draußen an der frischen Luft, hatten alles dabei und griffbereit, konnten Pausen zum schlafen, essen, spazieren gehen machen, wann immer uns danach war. Selbst nach längerem Überlegen fällt mir kein Nachteil ein, was gegen einen Wohnmobil-Urlaub spricht, außer die Kosten. Wir fuhren auch nicht jeden Tag, reduzierten die Kilometer pro Fahrtag auf maximal 1 1/2 Stunden, damit der Kleine nicht zu lange sitzen musste. Von unseren Ablenkungsstrategien ganz zu schweigen. Nach der Reise konnte unser damals 13 Monate altes Kind einige Bilder aus seinen Bilderbüchern durch Zeigen bestimmen. An den Campingplätzen genoss er die Aufmerksamkeit der Nachbarn, anderer Kinder und natürlich unsere. Es war nicht zu übersehen, dass ihm das gefiel.

 

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Urlaub inspiriert nicht nur Erwachsene, sondern auch schon Kleinkinder, das durften wir selbst erleben. Von wegen, kleine Kinder und Babys haben noch nichts vom Reisen. Gerade die ersten Jahren, an die sich ein Mensch nicht mehr erinnern kann, prägen den Charakter und die Persönlichkeit für’s ganze Leben. Ich sehe es als Bereicherung, im Kleinkindalter verschiedene Eindrücke, Reize und Gewohnheiten kennenzulernen, Düfte zu riechen, Sprachen zu hören, Menschen zu beobachten  anstatt  immer nur zwischen Wohnzimmer und Spielplatz zu pendeln. So denke ich, dass gerade diese Eindrücke ihn dazu animierte, im Urlaub das Laufen zu lernen.

 

Zum ausführlichen bebilderten Reisebericht lade ich Euch auf meine Webseite ein.

 

Als wir knapp 2 Monate später in Italien urlaubten, bereicherte dies nicht nur unseren Sohn in neuen Erlebnissen, sondern auch uns als Familie. Nämlich dahingehend, als wir lernten, dass ein klassischer Familienurlaub einer Reise zu zweit in nichts nachsteht. Das hätten wir früher nie gedacht. Aber natürlich kann man das eine nicht mit dem anderen vergleichen.  Heute genießen wir die gemeinsame Zeit zu dritt, und wenn das an einem Yachthafen ist, umso schöner.

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