Zwei Tage im Paradies – der Playmobil FunPark

Es gibt zwei Arten von Kindern, die Legokinder und die Playmobilkinder. Selten bis nie habe ich ein Kind gesehen, was beides ist. Warum, weiß ich auch nicht und es ist nur meine ganz eigene Erkenntnis.

 

Wir haben ein Legokind. Das mag vielleicht daran liegen, dass er nie Playmobil als Spielzeug bekommen hatte. Er interessierte sich sehr schnell für Lego-Duplo, da war es naheliegend, ihn an das kleine Lego heranzuführen. Bei seinen Freunden bekommt er immerhin mal die Gelegenheit, auch mit Playmobil zu spielen, aber da fehlt ihm dann doch einfach das Interesse. Er ist ein Bastler und Bauer, der nach Phantasie und Kreativität etwas zusammenbasteln oder bauen möchte. Fertig gebautes Lego wird auseinandergenommen und nochmal gebaut, aber nie richtig damit gespielt. Ebenso wenig wie mit Autos, Eisenbahnen oder Schiffen.

 

Vom Playmobil-FunPark in Zirndorf bei Nürnberg hörte ich von verschiedenen Seiten immer wieder Positives, aber so richtig etwas darunter vorstellen konnte ich mir nicht. Ist das ein Park ähnlich dem Legoland, mit Fahrgeschäften und überdimensionalen Playmobil-Figuren? Drei Tage vor dem langen ersten Oktoberwochenende buchten wir uns spontan ein Hotelzimmer für zwei Nächte in Fürth und ein Mietauto und erzählten dem Kindchen, dass wir in den Playmobilpark fahren. Seine Frage daraufhin: „Fahren wir danach auch ins Legoland?“

 

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Im Park angekommen, verschafften wir uns recht schnell einen Überblick dessen, was das eigentlich ist, nämlich ein Abenteuerspielplatz auf 90.000 Quadratmetern, mit mehr als 20 themenbezogenen Stationen, eine aufwendiger und liebevoller gestaltet wie die andere. Ein Spielplatz zum Bewegen, Austoben, Klettern, Rutschen, Ballancieren, Spielen, Matschen und einfach Spaß haben. Das Thema Playmobil steht dabei gar nicht so im Vordergrund, finde ich. Die einzelnen Stationen sind schon dem Playmobil nachempfunden, wie das Piratenschiff oder das Baumhaus und die Figuren, die den Weg weisen. In erster Linie ist es aber kein Park, in dem die Kinder mit Playmobil spielen können, sondern in dem sie sich bewegen müssen. Auch bei der Minidisco am Abend ist Action angesagt. Genau das richtige für energiegeladene Jungs, hihi.

 

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Wir blieben zwei Tage, am ersten Tag von 11:00 Uhr bis 18:00 Uhr und am zweiten Tag von 9:00 Uhr bis 18:00 Uhr, bis uns allen dreien die Füßen schmerzten. Am Ende des zweiten Tages fand ich es sehr schade, als wir gehen mussten. Zu sehr freute ich mich, dass das Kindchen sich freute und hier so viel Spaß hatte. Da blüht einfach das Mamaherz.

 

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Es herrschte obendrein eine sehr entspannte Athomsphäre im gesamten Park. Kein Drängeln und Schubsen, kein Schimpfen und Nörgeln. Einfach nur gute Laune. Ich konnte ungestört fotografieren mit dem Ergebnis, so wenig Leute wie möglich auf den Fotos zu haben. Nicht, dass ich so lange gewartete hätte, bis keiner im Bild stand. Im Gegenteil, die Menschen verteilten sich ganz gut im Park. So war es nirgends rappelvoll und auch nirgends zu laut. Selbst in der großen Halle, dem HOB-Center, hielt sich der Geräuschpegel in Grenzen, und ich bin da schon etwas empfindlich geworden mit meinen Ohren. Hust.

 

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Es bleibt spannend, denn das Kindchen ist jetzt in einem Alter, in dem es sich lohnt, verschiedene Freizeit- und Familienparks zu testen. Wir haben allerhand Prospekte mit nach Hause genommen von Parks, die ich noch gar nicht kannte. Mal sehen, wohin es uns als nächstes verschlägt.

 

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Ach ja, und der Flavour-Latte-Macchiato ist einfach himmlisch! Playmobilpark, wir kommen wieder.

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