Zu Besuch auf der größten LEGO-Ausstellung Deutschlands

Am Sonntag besuchten wir eine Messe. Mit Kind versteht sich. Messen und Kind passt jetzt nicht unbedingt zusammen. Aber diese Messe war nicht irgendeine dahergelaufene, sondern die „Bricking Bavaria“, die größte LEGO-Ausstellung Deutschlands, Österreichs und der Schweiz. Aufgeteilt in zwei Hallen mit insgesamt 2000 qm Ausstellungsfläche.

 

 

Sie ist ein Tell der „Spielwiesn 2017“ und war für unseren kleinen großen Legofan genau das richtige an einem kalten verregneten Sonntag. Ich gestehe, etwas überlegen musste ich schon, ob wir da wirklich hingehen sollen. Ich befürchtete, dass wir bei 30,00 € Eintritt nach einer Stunde wieder raus sein würden. Dem war zum Glück nicht so.

 

Wir begannen in Halle 3 bei der „Spielwiesn“ und bummelten dort einmal durch. Wobei man das nicht direkt bummeln nennen kann, bei den Menschenmassen wäre „durchkämpfen“ das passende Wort. Jedenfalls fand ich den Messeaufbau echt nett, es standen Tischgarnituren in der ganzen Halle herum, an denen die Besucher die verschiedensten Gesellschaftsspiele spielen konnten. Ich wusste gar nicht, dass es sooo viele Gesellschaftsspiele gibt. Unglaublich.

 

Die Halle mit der „forscha“, ein Reich für kleine und große Forscher und Entdecker sowie die „Modellbahn“ ließen wir links und rechts liegen und begaben uns direkt ins 1. Obergeschoss zur „Bricking Bavaria“. Zu sehen bekamen wir eine riesige Eisenbahnanlage, Mondbasis, Raumschiffe, Roboter, Ritterburgen, Modelle aus dem Star-Wars-Universum, Dschungel, Lego Friends, Lego-Technik mit 2 Meter langen Sattelzügen, was selbst unser Kindchen beeindruckte, der sich nun gar nicht für Autos interessiert.

 


 

Rund um die Ausstellungsfläche in beiden Hallen gibt es Spielräume mit Tischgarnituren zum Verweilen und Spiele spielen. Nachdem wir geschlagene 3 Stunden lang alles ganz genau angesehen hatten, gesellte sich das Kindchen in einem der Räume zu zwei größeren Jungs, die eine Kugelbahn bespielten und baute ungefragt mit. Über eine weitere Stunde lang.

 


 

Natürlich griff er auch Legosteine ab. In einem Store baute er sich eine Figur zusammen, an einem Mitmachstand gab es einzelne Teile zu kaufen, woanders versuchte er sich an Micromoonbase. Insgesamt eine tolle Messe für unseren 5-jährigen, während wir Eltern ganz viel Geduld und einen Kaffee brauchten, um wach zu bleiben. Aber am Ende waren wir wegen dem Kindchen hier und der Plan ging auf.

 

Die restliche Ausstellung schafften wir nicht, so kann ich über die „forscha“, „Modellbahn“ und „Spielwiesn“ leider nichts sagen. Nächstes Jahr findet die LEGO-Ausstellung hoffentlich wieder statt, ich kann sie für alle Legofans sehr empfehlen.

 

Eure

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