Wie ich einen Lego-Kuchen buk.

Es ist unglaublich, aber wahr. Mir ist ein Kuchen gelungen. Nachdem ich beim Backen eher zwei linke Hände habe, wagte ich mich dennoch an einen Lego-Kuchen für den Legogeburtstag das Kindchens. Weil der Kuchen laut Aussage meines Mannes der beste von allen war, will ich Euch heute zeigen, wie ich diesen Kuchen kreiert habe.

 

Eigentlich ist nichts weiter dabei, weil ich das sogar hinbekommen haben. Ich habe als Grundlage einen Brownie-Teig gebacken. Dafür nahm ich

 

  • 125 g vegane Margarine
  • 100 g Kuvertüre
  • 100 g Schokolade
  • 100 g Zucker
  • Vanillemark
  • 1/4 TL Salz
  • 3 Eier
  • 225 g Mehl
  • 1 1/2 TL Backpulver
  • 5 EL Milch

 

Zuerst werden 100 g Margarine auf kleinster Stufe des Herdes geschmolzen und die Kuvertüre zerhackt. Nachdem die Margarine geschmolzen ist, füge man die Kuvertüre hinzu. Danach den Backofen auf 180°C vorheizen und eine kleine Kuchenform in der Größe 23×20 cm fetten. Die Schokolade grob hacken und zusammen mit dem Zucker, dem Vamillemark und dem Salz unter die Kuvertürmasse rühren. Anschließend die Eier nacheinander unterrühren, Mehl mit Backpulver vermengen und ebenfalls unterrühren. Die gehackte Schokolade unterziehen, den Teig in die Form streichen und im Ofen ca. 35 Minuten backen.

 

Den Teig ließ ich mehrere Stunden auskühlen und schnitt danach mit einem seeeehr scharfen Messer den oberen Deckel ab, damit der Kuchen eine gerade Form bekam.

 

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Für die Dekoration wählte ich Fondant. Man kann den Kuchen auch mit Zuckerguss dekorieren, der mit Lebensmittelfarbe gefärbt werden kann. Aber das misslang mir unlängst einmal und deshalb wählte ich die teuere, aber gelingsichere Variante mit Fondant und es ist somit der einfachste und schnellste Weg, einen optisch hübschen Kuchen zu zaubern. Ich kaufte eine Packung mit fünf verschiedenen Farben und hatte damit alle Farben, die ich wollte, zusammen.

 

Damit der Fontant auch kleben blieb, habe ich zuerst noch ca. 100 g gehackte Schokolade in ca. 50 g Schlagsahne geschmolzen und kalt werden lassen. Diese Unterlage für den Fondant heißt Ganache und dient dafür, Unebenheiten auszugleichen, so dass der Fondant schön glatt auf dem Kuchen aufliegt.

 

Den Fondant habe ich auf einer leicht gepuderzuckerten Arbeitsfläche ganz dünn (ca. 1  mm) ausgerollt und Dank des Puderzuckers ließ er sich wunderbar von der Arbeitsfläche lösen. Ich legte den Fondant zu Testzwecken auf den Kuchen und schnitt die Teile heraus, wie ich sie haben wollte. Gleichzeitig testete ich, ob meine vorab farblich sortierten Smarties, die als Legonoppen dienten, auch ausreichten. Dem war so und nachdem ich alle Fondantfarben ausgerollt und zurechtgeschnitten habe, konnte ich den Kuchen mit der Ganache bestreichen und mit dem Fondant verzieren.

 

Damit die Smarties auch festhielten, klebte ich sie mit Zuckerkleber drauf. Natürlich kann man auch Zuckerguss verwenden, aber Zuckerkleber hat gegenüber Zuckerguss den Vorteil, dass er beim Trocknen transparent wird und nach einer gewissen Zeit nicht mehr zu sehen ist.

 

So sah dann das fertige Werk aus:

 

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Zurechtschneiden ging mit einem scharfen Messer ganz wunderbar, ich konnte richtig tolle kleine Legosteine herausschneiden.

 

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Zum Schluss sei noch gesagt, dass niemand den Fondant mit dem Zuckerkleber gegessen hat. Denn seien wir mal ehrlich, Fondant schmeckt nicht. Es ist die reinste Zuckermasse, sie wird aus Zucker und Wasser im Verhältnis 2:1 hergestellt und enthält mindestens 7 E-Nummern. Optisch ein Reißer, geschmacklich eine süße Sünde, aber gesundheitlich in großer Menge eher bedenklich. Aber einmal darf man schon … gnihihi.

 

 

 

2 Gedanken zu „Wie ich einen Lego-Kuchen buk.

  1. Johnf132

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