Von Männerzeit, Fieber und Café del Mar.

Viel ist passiert in den  letzten drei Wochen, mein Blog lag brach da, ohne ein Mäusepüpschen von sich zu geben. So viele neue Posts sind angefangen und nicht zu Ende gebracht. So viele Ideen im Kopf und doch keine Zeit gefunden, diese niederzuschreiben. Zum Einen war da ein Papa-Sohn-Wochenende, worüber ich schon einmal kurz geschrieben hatte. Der Mann hat tatsächlich einen Bericht verfasst, welche die nächsten Tage online geht.

 

 

Dann fuhr ich mit dem Kindchen an den Tegernsee zu einer Familienfeier einer Freundin mit Kindchens bestem Kindergartenfreund. Wir machten uns an einem Donnerstag schick, ich trug mein langes Festkleid und das Kindchen einen Anzug mit Schleife. Was sahen wir gut aus. Mit einem sportlichen A3 und mittellauter Krachbumm-Musik fuhren wir beim Golf-Hotel Margarethenhof Nahe dem Tegernsee vor, wo die Feierlichkeit stattfand und für die Gäste Zimmer zur Übernachtung reserviert waren. Ein wunderschöner Tag, leider ohne Papa, denn der lag krank im Bett und konnte nicht mit.

 

 

Nachts 2:00 Uhr wurde dann das Kindchen krank. Er bekam plötzlich heftigen Schüttelfrost und und weil ich soetwas noch nie erlebte, saß ich so ziemlich ratlos und überfordert mit Herzrasen da und wusste nicht zu helfen. Kein Handyempfang, Rezeption geschlossen, tief in der Nacht, mitten in der Pampa und der nächste Landarzt eine halbe Stunde entfernt. Ich kürze mal ab, die 112 half mir telefonisch und trotz Fiebersaft schnellte das Fieber in die Höhe und er träumte er eine Menge Fieberträume, redete im Schlaf und wachte davon ständig auf. 7:00 Uhr war der Spuk vorbei, das Fieber weg und das Kind blass wie Kreide. Nach dem Frühstück fuhren wir nach Hause und direkt zur Kinderärztin, die nichts weiter feststellte. Zu Hause ging es dem Mann auch nicht gerade gut, er lief herum wie ein Geist. Das ging dann noch zwei Tage, bis beide Männer halbwegs wieder fit waren. Der große nicht ganz, aber zumindest reisetauglich.

 

Zwischenzeitlich wechselte ich noch meinen Job, denn wie man hier schon an der einen oder anderen Stelle herauslesen konnte, war ich ja nicht gerade glücklich in dieser Hinsicht und gestern kamen wir dann noch von unserer spontanen Urlaubswoche auf Ibiza zurück, die wir drei Wochen vor Abreise gebucht hatten. Hierüber berichte ich natürlich auch ausführlich, denn über die leider in Verruf geratene Partyinsel gibt es viele Vorurteile auszuräumen. Ich finde, Party hin oder her (wir hielten vor 10 Jahren auch monatliche Partyssessions ab), nur weil überall auf der Insel Musik zu hören ist, hat das noch längst nicht immer etwas mit Party zu tun, und doch fanden wir uns an sechs von sieben Abenden vor dem legendären Café del Mar wieder. Der Grund, weshalb Ibiza schon seit mindestens einem Jahrzehnt auf unserer Liste stand. Im Großen und Ganzen wollte beim Mann der Funke aber nicht so richtig überspringen, zu viel Life und noch mehr Style. Dem Kindchen dagegen ist es pupsegal, wo er sich auf der Welt befindet, solange seine Eltern dabei sind, und ich, tja ich finde, Ibiza ist eine Insel, wie andere auch, mit wunderschönen Landschaften, Stränden, Buchten, Wälder, Klippen, blaues Meer und 350 Sonnentage im Jahr. Mein Bericht geht die Tage online, mit dabei unzählige tolle Fotos und noch mehr Sonnenuntergänge 🙂

 

 

Das war nun der Abriss unserer letzten Wochen und auch in den kommenden haben wir viel vor. Ausflüge, Besuche, Kindchens Geburtstag, Städtetrips, neuen Job. Außerdem beginnt die Reiseplanung für die nächste Reise, wenn wir diesmal dem Winter für mehrere Wochen entfliehen. Hach schön, wenn immer etwas los ist.

 

Wir sind schon sehr gespannt und Vorfreude ist ja immer die schönste Freude.

 

Nun wünsche ich Euch und uns eine schöne restliche Woche.

 

Eure

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.