Meine liebsten 5 Kinderbücher – Blogparade

Leen von Aufbruch-zum-Umdenken hat bereits im Oktober eine schöne Blogparade gestartet. Darin geht es um die 5 schönsten Kinderbücher. Mit den Beiträgen von Bloggerinnen und Bloggern möchte Sie eine Bücherliste erstellen und daran nehme ich sehr gerne teil.

 

 

Ich stelle Bücher bzw. Bücherreihen vor, die hoch im Kurs stehen bei unserem Vierjährigen. Aber auch ein Buch, das ich als Mama wunderwunderschön finde und meinem Kindchen gerne vorlese, weil mir es so gut gefällt.

 

Los geht’s.

 

Bist Du müde kleines Muffelmonster?

 

 

Grässlich süß und mufflig witzig ist dieses humorvoll illustrierte Buch vom kleinen Muffelmonster, das am Abend wütend in Moriz‘ Kinderzimmer auftaucht und es nicht fassen kann, dass sein Freund einfach im Bett liegt und schlafen möchte. Das Muffelmonster kann es auch nicht fassen, dass Moritz‘ Mama ihn ins Bett bringt, eine Gutenachtgeschichte vorliest und ihm auch noch ein Küsschen gibt. Weil Moriz Mitleid hat, möchte er das Muffelmonster auch ins Bett bringen. „Mit allem Drum und Dran!“ fuchtelt das Muffelmonster wichtig. Für Moriz ist das aber eine ungeahnte Herausforderung und immer wieder fällt dem Muffelmonster etwas Neues ein, was es zum Einschlafen braucht. Bis es plötzlich gute Laune bekommt und das darf auf keinen Fall passieren.

 

 

Es ist ein wahres Gute-Laune-Buch und ein Schatz in unserem Bücherregal. Das Kindchen findet die Stellen die Buch, die mit erhobener frecher Stimme vorgelesen werden wollen, natürlich am schönsten. Aber es vermittelt ihm auch ein kleinbisschen das Gefühl davon, wie mühselig es für Eltern sein kann, wenn das Kind ein Gedöns um Schlafengehen macht.

 

Weltbeste Briefe von Felix – Ein Kuschelhase reist um die Welt

 

 

Ich kannte die Geschichten von Felix, dem reiselustigen Kuschelhasen, überhaupt nicht, obwohl diese doch schon älterer Generation sind. Das Kindchen hat es zum 4. Geburtstag bekommen und liebt es. Eine wunderbare Geschichte über einen Kuschelhasen des Mädchens Sofie, der mit seinem Koffer in der Nacht abhaut und durch die Welt reist. Er hat nämlich herausgefunden, dass sein Koffer fliegen kann und erlebt mit ihm die tollsten Abenteuer. Aus den verschiedensten Ländern schreibt er seiner weltbesten Sofie Briefe. Wundervolle Briefe. Im Buch sind Briefumschläge eingeklebt, aus denen die Briefe entnommen werden können.

 

 

Das Kindchen holt sich manchmal das Buch hervor, nur um die Briefe zu „lesen“ und dann erzählt er mir, wo Felix hier gerade ist. Aus diesem Buch weiß er, dass Kinder in Indien arbeiten müssen, dass es die chinesische Mauer gibt und dass Deutschland einmal zweigeteilt war. Bei einem neulichen Stadtspaziergang sah er ein Foto vom Taj Mahal, zeigte es mir und sagte ganz aufgeregt, dass der Felix dort gewesen ist. Er baute auch zu Hause das kleinste Mexiko der Welt nach. Ein Zeichen, dass ihm das Buch nicht nur gefällt, sondern er sich auch für die Welt interessiert. Eine klare Empfehlung für reiselustige Familien oder Eltern, die ihren Kindern von der Welt erzählen möchten.

 

Petterson & Findus

 

 

Petterson & Findus geht immer. Sobald das Kindchen in der Buchhandlung oder in der Bibliothek ein Petterson & Findus-Buch sieht, muss es auf der Stelle gelesen oder mit nach Hause genommen werden. Der Autor stammt aus Schweden und wie ich finde, können die Schweden einfach tolle Kinderbücher schreiben. An dieser Stelle kann ich die Bücherreihen von „Mama Muh“ (vom selben Autor), „Latte Igel“ und „Nils Holgerson“ empfehlen.

 

 

Petterson & Findus ist äußerst witzig gezeichnet. Gleich einem Wimmelbuch, wo man immer etwas Neues albernes entdeckt und immer wieder darüber lachen muss. Die Geschichten sind amüsant und ein bisschen durchgeknallt. Vom Kater Findus, dem immer andere Dummheiten einfallen und vom mürrischen alten Petterson, über den die Leute im Dorf reden. Das albernste Buch, was wir bisher gelesen haben, ist „Eine Geburtstagstorte für die Katze“.

 

Benny Bärentatze und die klein Weltreise

 

 

Benny Bärentatze sucht mit seinen Freunden Finchen Fuchs und Eichhörnchen Fips in der großen weiten Welt dies und das, aber vor allem Abenteuer. So müssen sie auf ihrem Weg eine reißende Wasserflut überqueren, ein fliegendes Untier verjagen, Berge hinaufwandern und sich durch eine karge Wüstenlandschaft kämpfen … wie gut, dass die Bärenmama gleich am Ende des Gartens auf die Abenteurer wartet.

 

 

So schön ist Freundschaft und so wunderbar die kindliche Fantasie. Ein liebevoll illustrierter Schatz in unserem Bücherregal, der immer wieder gerne gelesen wird. Die Geschichte ist nicht sooo lang und deshalb als Gute-Nacht-Geschichte bestens geeignet.

 

Das große Buch vom Mutigsein

 

 

Dieses Buch umfasst drei Geschichten, die stark machen. Die jeweiligen Geschichten gibt es auch einzeln zu kaufen, ich finde es aber schöner, alle drei Geschichten in einem Band zu haben.

 

In der ersten Geschichte jagt ein kleines Teichmonster Filippo Frosch rießige Angst ein. Je mehr Freunde er zu sich holt, um ihnen das Monster zu zeigen, desto größer und gefährlicher wird es. Nur die kleine Haselmaus Tinchen fürchtet sich nicht.

 

 

Ente hat in der zweiten Geschichte Angst, weil sie ein unheimliches Geräusch unter ihrem Bett hört. Sie ruft Schweinchen zu Hilfe, das wiederum Bär, Wolf und Eule holt, um das Monster zu verjagen, bis alle gemeinsam unter Entes Bett eine verblüffende Entdeckung machen.

 

 

Auch Papa Bär fürchtet sich in der dritten Geschichten, weil seine drei Kinderbären ein nächtliches Monster vor ihren Fenstern gesehen haben wollen. Plötzlich klopft es an Tür der Bärenhöhle und alle fünf Bären sind auf einmal hellwach.

 

 

Drei bezaubernde Geschichten für kleine Angstmäuse und große Mutbären, süß illustriert von vorne bis hinten. Überhaupt sind die Kinderbücher aus dem Loewe-Verlag jeden Cent wert.

 

Die Schnecke und der Buckelwal – Bonustrack

 

 

Dieses Buch füge ich mal an sechster Stelle hier an. Es gehört nicht zu den Lieblingsbüchern des Kindchens, aber definitiv zu meinen Kinderlieblingsbüchern, deshalb möchte ich es hier auch kurz erwähnen. Das Buch ist klein und ohne viel Text. Aber der Text ist dafür umso schöner und weckt absolutes Fernweh bei Mama. Es handelt um eine kleine Schnecke, die die Welt entdecken möchte, aber nicht weiß, wie sie es anstellen soll. Da kommt sie auf eine Idee und schreibt mit ihrer schleimigen Schneckenschriftspur einen Satz auf den Stein, wer die kleine Schnecke mit um die Welt nimmt. Ein Wal liest den Satz und trägt die Schnecke auf seiner Schwanzflosse rund um den Globus. Sie schwimmen in alle Erdteile, in die Kälte und die Wärme, zu Vulkanen, in den Dschungel, zu den wilden Tieren und in die Polarregion.

 

 

Hier geht es also nicht nur ums Fernweh, sondern auch um Freundschaft, Wertschätzung und darum, dass auch kleine Lebewesen wichtig sind.

 

„Von seinen Eltern lernt man lieben, lachen, und laufen.
Doch erst wenn man mit Büchern in Berührung kommt,
entdeckt man, dass man Flügel hat.“
– Helen Hayes –

 

Mit diesem schönen Zitat wünsche ich Euch einen schönen Start ins Wochenende!

 

Eure

 

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