Meine Lieblinge des Monats – Januar 2017

Es muss mehr Leben in meinen Blog kommen, deshalb habe ich mir überlegt, etwas Neues zu beginnen. So gibt es heute die erste monatliche Fotosession meiner bzw. unserer schönsten fotografisch festgehaltenen Momente. Weil ich eher wenige Tagebuchblogs schreibe, finde ich diese Idee ganz passend, um etwas näher auf unsere Aktivitäten als Familie einzugehen. So, nun schreibe ich gar nicht lange drumherum und lasse eher mal die Fotos sprechen.

 

Der Monat begann, wie jedes Jahr beginnt, mit meinem Geburtstag, an dem ich einen toll dekorierten Tisch vorfand.

 

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Wenige Tage später wurde mein mir selbst gemachtes Geschenk geliefert, eine Overlock-Nähmaschine. So saß ich erst einmal ein paar Tage dran und machte mich damit vertraut. Leider fehlt immer ein bisschen die Zeit für große Nähprojekte, aber wenn ich einmal dabei bin, dann entsteht auch gleich mal ein richtiger Schwung neuer Klamotten. Das Nähen macht jetzt mit beiden Maschinen noch mehr Spaß, wie ich finde.

 

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Was ich ja nie vermutet hätte ist, dass es erstens überhaupt so viel schneit bei uns und zweitens, dass der Schnee sooo lange liegen bleibt blieb und überhaupt drittens, dass ich daran so viel Spaß haben kann. Ich mag den Winter und den Schnee normalerweise nicht, wir sind keine Wintersportler und überhaupt bin ich ein Sonnenanbeter. Aber ich freute mich, weil sich das Kindchen freute. Er hatte Spaß im Schnee und das steckte auch die Mama an.

 

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Wir fuhren viel Schlitten, testeten auch neue Rodelhänge, das Kindchen lümmelte sich im Schnee wie zu Hause auf dem Sofa und jeden Morgen, als ich ihn auf dem Schlitten in den Kindergarten zog, fuhren wir zusammen einen Hang hinab. So kam es zur ersten Rodelpartie morgens um 8:15 Uhr und wir hinterließen erste Spuren im Neuschnee.

 

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Eines schönes Tages fragte ich das Kindchen, ob wir sein Kinderzimmer umgestalten wollen. Ihr müsst wissen, ich habe eine Schwäche für Neu- und Umgestaltungen. Davon kann ich nie genug haben, das war schon in meiner Jugendzeit so. Schnell stand fest, dass es ein Spiderman-Zimmer werden soll. Also fuhren wir kurzerhand in den Baumarkt und kauften mutige Farben. Im Internet bestellte ich eine Bordüre für die Wand und dazu passende Spiderman-Wandsticker. Dazu nähte ich noch für seine Spielecke unter dem Hochbett zwei Spiderman-Vorhänge und so wurde aus einem Babystyle-Kinderzimmer ein richtiges Superhelden-Jungszimmer. Von Spidermann erobert. Übrigens habe ich nur eine Wand bis zur Hälfte gestrichen, eine kurze Wand mit Fenster in der Mitte. Das untere Drittel blau, darüber klebt die Bordüre, wiederum darüber einen ca. 30 cm roten Streifen und der Rest blieb weiß. Ich wollte ja schließlich nicht, dass das ohnehin kleine Zimmer noch kleiner wirkt.

 

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Ganz toll diesen Monat war ein Event, das wir schon seit über 4 1/2 Jahren nicht mehr erlebt hatten. Der Mann und ich gingen zu zweit aus. Ja, zu zweit. Das fühlte sich anfangs komisch an, doch schon nach kurzer Zeit hatten wir daran so großen Spaß wie früher. Wir besuchten ein Konzert, wofür wir schon seit einem Dreivierteljahr die Karten an der Pinnwand kleben hatten in der Hoffnung, dass sich ein Babysitter oder eine andere Möglichkeit fürs Kindchen auftut. So war’s dann auch, das Kindchen freute sich schon eine ganze Woche vor unserem Konzertbesuch auf diesen besonderen Abend. War ja für ihn auch mal was Neues. Das Konzert von Deine Lakaien war irre, 30 Jahre Retrospective, Dark-Wave-Grufti-Schwarzkittel in der Münchner Residenz. Dark-Wave mit Stil sozusagen.

 

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Am nächsten Morgen präsentierte uns das Kindchen alles, was es am Abend gemalt, gebastelt, gesteckt, gewerkelt und anderweitig getan hat. Die Überschrift dieses Bildes sagt mehr als alle Worte auf der Welt. Ja, das Kindchen schreibt, und auch ganz gut für seine 4 Jahre.

 

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Die letzten Tage hatten wir Tauwetter, der Schnee schmolz dahin und ist nun fast gänzlich weg. Die Sonne schien bei Plusgrade, der Himmel strahlte förmlich, so blau war dieser und im Kindchen erwachten gleich Frühlingsgefühle. Er malte mit Straßenkreide eine Palme in den Hof.

 

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Neulich habe ich mal wieder ältere Fotos angeschaut, wie ich es so gerne machen. Reisefotos, Babyfotos, Schwangerschaftsfotos. Mensch hatte ich ne Kugel dran. Wenn man das jetzt so auf den Fotos sieht, könnte man sich glatt fragen, warum ich nicht nach vorne umgekippt bin. Ein besonders schönes Fotos, wie ich finde, ist dieses hier. Die übermüdete, stolze Mama mit Augenringen und einer Frisur wie Hundert Jahre nicht gestylt und mit einem eine Wochen jungen Säugling auf dem Bauch gebunden. Dieses Foto zu sehen war ein Lieblingsmoment in diesem Monat. Es hat mich sehr berührt.

 

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Das waren meine bzw. unsere Highlights. Hinzu kommt noch ein gebuchter Städtetrip mit einer Freundin im Sommer, aber davon gibt es kein Foto. Wir freuen uns schon sehr darauf und endlich komme ich mal in diese Stadt, wo ich schon so lange hinmöchte. Das wird zur Abwechslung mal ein Die-Mamas-möchten-mal-alleine-weg-Trip.

 

Ihr wisst ja, Kinder und Städtereisen passen nicht so gut zusammen.

 

Cheers!

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