Glücksmomente 33/2015

Heute möchte ich zum ersten Mal meine Glücksmomente dieser Woche festhalten. Mal sehen, ob ich diese „Reihe“ jeden Sonntag fortführen kann. Als kurze Erklärung: Die Glücksmomente sind eine Zusammenfassung aller glücklichen Begebenheiten, die in dieser Woche bei uns vorgekommen sind.

Die Woche startete mit einem kurzen Telefonat und schwupps, fand ich mich am nächsten Tag in den Kanzleiräumen wieder und führte meine Arbeit an der Stelle fort, an der ich im März aufhörte. Mittlerweile arbeite ich schon seit 1 1/2 Jahren (mit 4 Monate Auszeit) in der Kanzlei, zwei Tage die Woche für zwei bis vier Stunden, damit ich nicht komplett den Anschluss verpassen. Ab Oktober haben wir dann ein Kindergartenkind und ich kann meine Arbeit in Teilzeit wieder aufnehmen. Dies war für mich ein Glücksmoment, denn ich arbeite gerne und freue mich einfach darüber.

 

Am nächsten Tag trafen wir eine Freundin und die Jungs machten die Gegend unsicher, im Schlepptau ein uns unbekanntes Mädchen, die sichtlich Spaß am Jungsspiel hatte. Ein wunderschöner Nachmittag bei 35 Grad und natürlich erfrischendem Eis.

 

Außerdem stand die Woche wieder ganz im Zeichen Wohnungs“umbau“. Unsere Beschlüsse, die Wohnung hier und da zu verschönern, sind größtenteils schon in die Tat umgesetzt. Das erledigten wir alles letzte Woche. Das Kinderzimmer strahlt in fast komplett neuem Design, das Wohnzimmer hat den gewissen Touch erhalten, die Küche folgt im Winter oder Frühjahr und nun war noch der Balkon fällig. Dafür reisten extra meine Schwiegereltern an, um dem Mann bei der Montage der Markise zu helfen. Schon 10:30 Uhr waren die Männer damit fertig und beschlossen kurzerhand, loszufahren und Bodenplatten sowie neue Möbel zu kaufen. Sie werkelten bis 19:00 Uhr. Ein Glücksmoment, denn nach 8 Jahren, die wir hier schon wohnen, haben wir es jetzt endlich geschafft, den Balkon „wohnlich“ zu gestalten. Früher war uns das nicht so wichtig, aber jetzt umso mehr.

 

Es folgte der Glücksmoment, wie man ihn gerne jeden Tag hätte. Ich holte unsere gekauften Möbel ab, ärgerte mich dabei über das wahnsinnig inkompeteten Personal aus der Lagerhalle. Er Herr half mir weder beim Einparken mit dem kleinen Lkw, noch bei der Abdeckung der Plane. Weil ich mich so gut mit Lkw-Planen auskenne. Der stand nur da und guckte zu. Als ich fragte, ob ich die Kartonagen bitte da lassen kann, endete der Dialog damit, dass ich ihn für seine super tolle nicht vorhandene Hilfe dankte und alles inkl. Verpackung mit nach Hause nahm. Zu Hause die nächste Ernüchterung, die falsche Ware. Der Mann googelte nach dem Möbelhaus und unserer Falschlieferung und stellte fest, dass die Möbel, die wir nun hier hatten, mehr als das Doppelte kostete als die, die wir ursprünglich kauften. Diese Falschlieferung gefiel uns gut, würden wir doch glatt behalten, zumal es Echtrattan ist und kein Imitat. Der Mann telefonierte also ein bisschen herum und äußerste die Feststellung, dass die Mitarbeiter des Möbelhauses schon zu uns kommen sollen um die Falschlieferung abzuholen, ansonsten würden wir es behalten. Nun ja, das Ende vom Lied, wir durften ganz offiziell die Falschlieferung behalten, obwohl wir nur die Hälfte für eben andere Möbel zahlten. Das ließen wir uns doch gefallen und chillten, als das Kindchen schlief, bei lauschigen 25 Grad bis 1:00 Uhr nachts auf unseren neuen Lounch-Möbel und zählten Sternschnuppen. Ein wahrer Glücksmoment.

 

Am Ende der Woche beglückte ich eine Familie mit einem Familienshooting, aus welchem viele schöne Fotos entstanden sind. Wir erledigten viele Kleinigkeiten in der Wohnung und auch unser Heimkino wurde ausgefahren.

 

Viele schöne kleine und große Glücksmomente.

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