Apfelzeit

Spätsommerzeit ist Apfelzeit und der Apfelbaum im Garten trägt so viele Früchte, dass es schon Mühe macht, die alle zu verspeisen. Zum Glück lässt sich aus Äpfel so einiges leckeres zubereiten und weil wir alle drei gerne und viele Äpfel essen, nahm ich mir zwei Kilo und weckte die zu Apfelkompott ein. Hier also mal ein Beitrag für selbstgemachtes Apfelkompott, das ruckzuck fertig war.

Eine Biozitrone und eine Zimtstange gab mein Vorrat noch her, also war für mein Vorhaben alles vorhanden. Ich schälte die Äpfel, entkernte sie und schnitt sie klein. Zusammen mit dem Abrieb und dem Saft der Zitrone sowie der Zimtstange kochte ich diese in 1/4 Liter Wasser mit 150 Zucker ca. 10 Minuten auf kleiner Stufe.

 

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In der Zwischenzeit spülte ich die Gläser und die Deckel heiß aus und nach den 10 Minuten füllte ich das Kompott heiß in die Gläser und stellte diese einige Minuten auf den Kopf. Wichtig ist, die Gläser randvoll zu befüllen, damit so wenig Luft wie möglich im Glas ist.

 

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Die fertigen Werke sind nun vollständig abgekühlt und ich hatte zuerst noch überlegt, sie im Backofen einzukochen. Immerhin sind auf 2 Kilogramm nur 150 Gramm Zucker enthalten. Letztlich habe ich es gelassen mit der Gewissheit, dass dieses megaleckere Kompott ohnehin nicht lange da sein wird. Nun muss ich mir im Keller endlich mal ein Regal einrichten für meine mittlerweile schon 20 Gläser Marmelade, Holunderblütensirup und Apfelkompott.

Zum Mittagessen gab es passenderweise noch Apfelmilchreis. Ich koche und lasse den Milchreis immer in gleichen Teilen Wasser und Milch kochen bzw. quellen. Kurz  vor Schluss die geschälten Apfelstückchen hinzufügen und nach dem Anrichten mit Zimt oder Zucker-Zimt-Mischung bestreuen.

 

Guten Appetit!

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