Kindergeburtstag mit Legoschatzsuche.

Das Kindchen ist jetzt 4. Er hat gestern einen bombastischen Kindergeburtstag gefeiert und weil er eine Überraschungsparty wollte, dachte ich mir das Thema dafür aus. Natürlich wählte ich Lego, weil er das vor einem halben Jahr für sich entdeckte. Ich tobte mich aus in Sachen Basteleien, Liebe zum Detail und so. Ein selbstgenähtes Lego-T-Shirt durfte da natürlich nicht fehlen.

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Erst eine Woche zuvor war ich plötzlich der Meinung, dass 8 Kinder (7 waren eingeladen) ja auch irgendwas machen wollen an einem Kindergeburtstag. Eine Schatzsuche fiel ja zuerst aus, weil das immer und überall praktiziert wird. Aber das Kindchen liebt Schatzsuche … und wünschte sich eine. Also haben wir das dann doch in die Tat umgesetzt. Ohne Frage sollte es eine Legoschatzsuch werden und weil ich bei der Suche im Internet nicht fündig wurde, haben wir uns dieselbige fast komplett selbst ausgedacht.

 

Die Party begann 14:00 Uhr und sobald alle Gäste anwesend waren, begann das große Geschenkeauspacken. Ich persönlich finde es schön, wenn das Auspacken celebriert wird, das ist bei den Geburtstagen meines Mannes auch nicht anders, hihi. Deshalb saßen bei uns alle Kinder im Kreis und das Geburtstagskind zog Lose, welches Geschenk von wem als nächstes dran kam.

 

Danach gab’s lecker Kuchen. Ich versuchte mich an einem Legokuchen und er gelang mir laut Aussage meines Mannes am besten, und das muss was heißen. Die Wasser- und Apfelschorlenflaschen verzierte ich mich Legoetiketten, auch die Eisbecher für das Obst wurden beklebt und die kleinen Kuchen im Waffelbecher bekamen Legogesichter.

 

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Als alle satt waren begann die große Schatzsuche. Im Briefkasten fand das Kindchen eine geheimnisvolle Botschaft und als alle um die Ecke guckten, entdeckten sie dann auch die Legopäckchen auf der Mauer. In jedem Päcken gab es eine Aufgabe, die gelöst werden musste.

 

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Die erste Aufgabe hieß Legomännchen suchen. Dafür versteckte ich im Vorfeld 10 Duplomännchen in der Hofeinfahrt und im Garten und ein Männchen lag symbolisch im ersten Päckchen. Nachdem alle gefunden waren, ging’s weiter mit Nummer 2. Zum Vorschein kam ein kleiner Ball und die Aufgabe hieß Tor schießen. Das Kindchen selbst hatte sich dieses Spiel gewünscht. Es wurde also eigens dafür ein kleines Tor gekauft, in das die Kinder nun treffen sollten und es auch alle schafften.

 

In Päckchen Nummer 3 fanden die Kinder verschiedenfarbige Legosteine, die geangelt werden mussten. Gebastelt mit Klebeband und Spucke. An den Legosteinen klebten mit Klebepads flache Magnete und die Angel bestand aus einem langen Holzstab mit Angelschnur, an der ein Magnet klebte. Das Spiel kam richtig gut an. Jedes Kind sollte drei Steine einer bestimmten Farbe angeln, die zuvor gelost wurden.

 

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In Päckchen Nummer 4 fanden 60 Duplosteine Platz, die auf einer Platte zu einem hohen Turm gebaut werden mussten, der nicht umfallen durfte. Die Größte setzte die letzten Steine oben drauf und ohne einmal umzufallen stand der Turm zwar schief, aber er stand. Es folgte Dosenschießen, die Dosen beklebt mit Legoköpfe wurden teilweise mit nur einem Versuch umgeworfen. Sehr schön. Es folgte das übliche Eierlaufen, die Kinder fanden Überraschungseier und Plastiklöffel in Päckchen Nummer 6 und mussten damit balancierend die Einfahrt einmal vor und wieder zurück laufen. Dabei sind die wohl besten Fotos von sehr konzentrierten Kindern entstanden, hihi.

 

Päckchen Nummer 7 wurde spontan entfernt, weil wir absehen konnten, dass es zu viel geworden wäre. Ich hätte nie gedacht, dass es keinem der Kinder auffiel, da es auch noch das größte aller Päckchen gewesen war. Viel zu beschäftigte sie Päckchen Nummer 8, in dem sie Wasserbomben vorfanden. Mein Mann befüllte diese und der Spaß kannte keine Grenzen mehr. Das wohl tollste Spiel von allen, das Beste zum Schluss sozusagen. In der Packung enthalten waren drei Sets mit jeweils 35 Ballons, die auf einmal befüllt werden konnten. Weil die Kinder nach den ersten 35 logischerweise nicht genug hatten, zauberten wir die nächsten 35 aus dem Hut. Der Mann flitzte hoch in die Wohnung, alle Kinder hinterher. Der Mann kam wieder raus, alle Kinder hinterher. Selbstverständlich hatten sie immer noch nicht genug, also holte der Mann die letzten 35 von oben, alle Kinder hinterher.

 

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Der Boden und teilweise die Eltern schön nass kam nun endlich das letzte Päckchen dran und zu finden war eine kleine Duploschatzkiste mit einem Schlüssel sowie (m)eine handgezeichnete Schatzkarte.

 

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Wie unschwer zu erkennen ist, befand sich der Schatz auf dem Spielplatz um die Ecke, was die Kinder auch gleich errieten. Gekennzeichnet war der Weg dahin mit Luftballons und die Kinder rannten los um einen Ballon nach dem nächsten zu finden und schließlich auch den großen Stock im Sand. Nun hieß es schaufeln.

 

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Gefunden haben sie eine Kiste mit abgerissenem Schloss, aber das war egal. Alle haben die Aufgaben so toll gelöst und hatten so viel Spaß dabei und das war schließlich das Wichtigste. Die Schatzkiste haben wir gefüllt mit kleinen Ausmalblöcken, Ausmalpuzzle, Smarties, Gummibärchen (jedes Kind steht drauf, außer unseres), Luftballons, Quetschies und Leuchtarmbänder. Um letztere auch im Dunkeln leuchten zu sehen, ging der Mann mit allen Kindern in die Garage und schloss diese. Helle Begeisterung bei allen Beteiligten.

 

Die Zeit verging sooo schnell, das Kindchen hätte gerne noch einen Stopptanz gemacht, aber zwei Kinder wurden abgeholt und die anderen fuhren auch nacheinander nach Hause, denn es war bereits 17:00 Uhr geworden und mit 3 Stunden Kindergeburtstag hätte ich ohnehin nicht gerechnet. Wir bestellten Pizza zum Abendessen und machten uns mit den Großeltern noch einen gemütlich Abend. Bei einem Buch auf dem Sofa schlief das Kindchen völlig erschöpft, aber sehr glücklich nach einem rundum gelungenen Geburtstag ein.

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