12 von 12 im Januar 2017

Heute ist es wieder soweit. Das erste 12 von 12 in diesem Jahr und ich bin – wie immer – mit dabei.

 

Der heutige Zwölfte war ein guter Tag. Ein schöner Tag. Ohne Doofheiten.

Erste Amtshandlung des Tages bestand nachzusehen, wo meine diversen Bestellungen bleiben und wann diese zugestellt werden. Der Mann und ich haben nämlich Großbestellungen aufgegeben. Spiderman-Wandbordüre, Nähmaterialien, LED-Leisten für das Hochbett im Kinderzimmer und so Dinge eben.

 

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Ich stand auf, machte mich zurecht und weckte das Kindchen.

 

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Dieses begrüßte den Morgen mit dem Satz „Ich will in ein Haus umziehen, wo es keinen Kindergarten gibt“. Das sagt eigentlich schon alles.

 

 

Unser Frühstück fiel wie immer aus, nur dass mein wunderschöner Geburtstagsblumenstrauß auf dem Tisch steht und immer noch so wunderschön aussieht, obwohl er schon eine Woche alt ist.

 

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Ich richtete das Putzzeug für die Putzelfe her, die pünktlich 8:00 Uhr klingelte.

 

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Angezogen und ab in den Kindergarten. Dort fanden wir dann auch Kindchens Brotdose samt Rucksack vor, die versehentlich im Kindergarten übernachtet hatten.

 

Mein Fahrrad ließ ich dort stehen und fuhr mit Bus und Tram zur Arbeit. Auf dem Weg noch schnell beim Bäcker reingesprungen und ein Croissant mit Käse und Salat mitgenommen. Gestern Abend habe ich nämlich meine Brotdose für die Arbeit nicht gemacht, weil ich beim Kind-ins-Bett-bringen mit eingeschlafen bin. Ja, auch ich habe mitunter anstrengende Tage, an denen ich abends total platt bin und dann kommen mir die Leute aller Kategorien stets daher mit „iiiiiiich habe es ja viiiiiieeeel anstrengender als Du“. Meine Güte. Jeder hat’s mal schwer und jeder darf abends platt und erschöpft vom seinem Tag sein.

 

Momentan erfordert es etwas mehr Zeit, Nerven und Mühen, unserem Kindchen seinen sicheren Hafen zu bieten und es parallel dazu zu begleiten, diesen sicheren Hafen zu verlassen. Diese Phasen gibt es immer wieder und macht sich im Hinblick auf das jeweilige Kind eben unterschiedlich bemerkbar. Da können Welten zwischen Kindern liegen. Die einen sind einfacher, die anderen schwieriger und umgedreht. Gut, passt aber jetzt nicht zum Thema.

 

Mein Vormittag im Büro war zur Abwechslung mal recht ruhig.

 

Ich machte 10 Minuten eher Schluss, um nicht in Hektik zu geraten aufgrund des durchgeplanten Nachmittages. Aus meiner Handtasche lachte mich ein Schokoladenengel an, der auf wundersame Weise sich da hinein verirrte. Haps, da war er weg.

 

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Weil ich auf Tram und Bus nicht lange warten musste, um genau zu sein nur jeweils eine Minute, war ich in schon 20 Minuten später im Kindergarten und somit viel zu früh. Das Kindchen aß noch zu Mittag, also nutzte ich die Zeit für einen Basic-Einkauf und holte danach ein sattes Kind ab.

 

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Zu Hause standen dann drei Päckchen vor der Tür.

 

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Zeit dafür hatten wir allerdings keine, denn wir mussten gleich weiter. Heute stand ein Folgetermin der letzten U-Untersuchung bei der Kinderärzin an. Der verlief dann auch besser als gedacht, aber wegen einer anderen Sache müssen wir in zwei Wochen nochmal hin.

 

Auf dem Heimweg schauten wir spontan noch bei der Bibliothek vorbei. Das Kindchen liebt Bücher und kann gar nicht genug vom Vorlesen kriegen. Das trifft sich gut, denn ich lese nämlich sehr gerne vor. Zuerst kaufte ich ihm einen Kakao und dann suchte er sich drei Bücher zum Gleichvorlesen aus.

 

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Anschließend plünderten wir die Bibliothek und nahmen einen Stapel Bücher und Hörbücher mit.

 

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Zurück zu Hause begrüßten wir den Papa und das eifrige aufgedrehte Kindchen wusste gar nicht, was es zuerst machen sollte. Basteln, vorgelesen bekommen oder Hörspiel hören.

 

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Nach einer Runde Bastelei  vertiefte er sich schließlich in das Drache-Kokosnuss-Hörspiel, während der Papa das Abendessen vorbereitet und ich meinen Blog schrieb.

 

Nach dem Abendessen schnippelte ich noch drei Gurken für das morgige gesunde Frühstück im Kindergarten.

 

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Nun werde ich, wenn nichts dazwischen kommt, mich mal meinem neuen Spielzeug widmen.

 

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Habt ein schönes Wochenende,
Eure
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